Die 10 größten Automobilhersteller

Automobilhersteller stehen in einem intensiven Wettbewerb zueinander. Diese bekannte Tatsache zwingt die Marktteilnehmer nicht nur zur Besetzung immer neuer Nischen sondern auch zu kontinuierlichen Entwicklungsschritten hinsichtlich Technik, Design, Sicherheit, Umwelt und Ökonomie. Weltweit produzierte die Branche im Jahre 2015 über 57 Millionen PKW-Fahrzeuge (Quelle VDA). Alleine diese Zahl macht die Bedeutung des internationalen Automarktes transparent, einem Markt, der seine Kunden stets im Blick haben muss. Zudem spielen sie auf den Gebrauchtwagenmärkten eine gewichtige Rolle. Im Ranking der 10 größten Automobilhersteller teilen sich Platzhirsche wie Toyota, Volkswagen und General Motors die drei ersten Plätze.

Jetzt anrufen!    

Unsere Hotline freut sich auf Ihren Anruf!

Hotline: 0175 – 44 19 16 3

thewinner

And the winner is … Volkswagen
Trotz Absatzkrise der Kernmarke VW konnte der Wolfsburger Konzern am bisherigen Branchenprimus Toyota vorbeiziehen. Ein Etappensieg? Wahrscheinlich. Denn der oberste Platz auf dem Podest ist einem um 1,5 Prozent gesunkenen Absatz der Japaner geschuldet. Gut aufgestellt ist Volkswagen mit seinen aktuell zwölf Marken allemal. Als sichere Bank erweisen sich dabei Audi und Porsche, Sorgen bereitet jedoch das Kern- bzw. Massengeschäft VW mit Golf & Co. Wie sich die Krise um die Manipulationen der Abgaswerte auswirken wird, steht noch in den Sternen. Die Verlagerung auf neue Märkte, an erster Stelle China, war die Konsequenz der stagnierenden Absatzzahlen in Europa. Die bisherigen Erfolge werden jedoch überschattet von Verkaufsrückgängen. Dennoch: Herzlichen Glückwunsch zum ersten Platz, liebe Wolfsburger.

Platz 2 für Toyota
Die Folgen des Tsunamis 2011 hat der Konzern schnell überwunden und bereits ein Jahr standen die Japaner bereits wieder auf dem Siegertreppchen. Aktuell aber reicht es nur zum 2. Platz. Die Marken Toyota, Daihatsu und Hino müssen mit einem Absatzrückgang von rund 1,5 Prozent umgehen. Man darf sicher sein, dass das Management darauf reagieren wird. Immerhin lag der Konzern mit 10,23 Millionen verkaufter Autos 2014 knapp vor VW, der im gleichen Zeitraum 10,14 Millionen Fahrzeuge an die Kunden auslieferte. Die Luft an der Spitze könnte dünner kaum bleiben.

Bronze für General Motors
2008. Toyota überholt den Konzern nach über 70 Jahren als Branchenprimus. 2014. GM, unter anderem Opel-Mutter, landet im Ranking auf dem dritten Platz. Absatzkrisen beuteln die Amerikaner, im laufenden Jahr stagniert das Geschäft mit „nur“ 4,8 Millionen verkaufter Autos, wenn auch immer noch auf hohem Niveau. Der Hersteller punktet unter anderem mit den Marken Chevrolet, Cadillac, Buick, Vauxhall und Opel. Getrennt hat man sich hingegen von Oldmobile, Pontiac, Hummer und Saab. Der Absatz wurde 2015 bestimmt durch rund 9,8 Millionen verkaufter Autos. Die Märkte Südamerika und Russland schwächeln, Zuwächse kommen aus USA und China. Und was macht Opel? Die Marke steuert mit 1,1 Millionen Verkäufen das beste Ergebnis seit 2011 bei.

Südkoreanische Hyundai Motor Company
Das Konzept einer aggressiven Preispolitik im Verbund mit großzügig bemessenen Ausstattungen ist nach wie vor aktuell. Kia und Huyundai, die beiden Erfolgsathleten im Konzern, haben mit ihrem einstigen Discounter-Image nichts mehr gemein. Huyundai kann für sich reklamieren, einer der am schnellsten wachsenden Autokonzerne der Welt zu sein, Kia bleibt jedoch die Rolle als Kraftpaket erhalten. In Deutschland steigen die Zulassungszahlen 2015 um knapp neun Prozent, Kia verkauft weltweit rund drei Millionen Fahrzeuge.

Ford ist fünfter im Ranking
Gründer Henry Ford wäre sicher zufrieden mit der Entwicklung seiner Marke. In Amerika steuert die Company einer neuen Bestmarke beim Gewinn des Geschäftsjahres 2015 entgegen. Mit Fiesta, Focus, S-Max, Mondeo & Co. richtet der Konzern Jahr für Jahr ein automobiles Menü der Spitzenklasse an. 80 Länder, 80 Prozent Exportquote – der Focus kann sich sehen lassen auf der Welt. Rechnet man für 2014 knapp 358.000 in Köln produzierte und nochmals rund 300.000 Fahrzeuge von den Bändern in Saarlois zusammen, muss es einem um weitere Ford-Erfolge nicht bange sein.

Mit Nissan ist immer zu rechnen
8,5 Millionen verkaufte Autos 2015. Dies entspricht zwar lediglich einem Wachstum von einem Prozent gegenüber dem Vorjahr, aber der Konzern hat Pläne und noch vieles vor. Zumal auch noch Partner Renault im Reigen mitspielt. Rewid und Kwid spielen bei der Modelloffensive eine Rolle, die Produktion soll merklich nach oben ausgebaut werden. Der geplante Mini-Crossover Kwid soll vom indischen Werk Chemnai aus bald exportiert werden. Die Meister im Low-Budget-Bereich haben wie gesagt noch viel vor.

Honda will weiter punkten
Jährliche Produktion von 22 Millionen Motoren in weltweit an über 30 Standorten. Am Börsenwert gemessen, sind die Japaner zweitgrößer Autohersteller. Und doch: die Märkte wachsen, Honda aber fällt zurück. Das war 2014 in den Medien zu lesen. 2015 startete Honda eine Modelloffensive, im Visier stehen die Hybriden. Auf den Märkten angekommen sind der CR-V und das Volumenmodell Civic. Und der Civic Type-R besticht durch seinen neuen Turbo. Im Herbst 2015 erlebt der Honda Jazz sein Europa-Debüt. Aufs Gemüt der Manager drücken jedoch aktuelle Rückrufaktionen wegen defekter Airbags. All dies ändert nichts daran, dass Honda zu den Schwergewichten der Autobranche zählt.

Im Verein erfolgreich: PSA Peugeot Citroen
Der Sanierungsplan trug den treffenden Namen „Zurück im Rennen“. Ziel erreicht, heißt es zumindest nach der ersten Hälfte 2015. Verkauft werden 1,55 Millionen Autos, neben Europa auch in den Märkten Asien und im Nahen Osten. Die Abhängigkeit von den europäischen Märkten nagt nach wie vor am Selbstbewusstsein der Franzosen. Am Ende des Jahres 2015 darf ein wenig aufgeatmet werden. Der Absatz an Fahrzeugen ist auf 2,97 Millionen Einheiten gestiegen. Mehr erwartet hatte man sich jedoch von der Premium-Marke „DS“. Sie kam über 119.000 verkaufte Fahrzeuge nicht hinaus. Man darf gespannt auf die weitere Entwicklung sein.

Renault: Da ist Musik drin
Clio, Twingo, Captur – wer kennt sie nicht, die Erfolgsmodelle made by Renault. Die Kurve der Verkaufszahlen weist nach oben, in Europa liegen die Verkäufe sogar über dem Durchschnitt. Der Marktanteil erreicht stolze 10,2 Prozent. Weltweit verlassen rund 2,7 Millionen Fahrzeuge die Produktionsbänder. Im Fokus stehen weiterhin die SUV, allen voran Kadjar und X-Trail. Vom Koleos allerdings hatten sich die Franzosen sicher mehr erhofft. Er spielt bei den Zulassungszahlen nur eine untergeordnete Rolle. Als Hersteller jedoch dürfte Renault innerhalb der Top-10-Liga seine gute Position weiterhin behaupten.

Der Stern aus der Premiumklasse
„Mercedes durchbricht Millionenmarke“, titelte die Automobilwoche im Juli 2015. Noch nie habe man in den ersten sieben Monaten eines Jahres so viele Autos ausliefern können, so kommentierte es die Konzernleitung. Gefragt sind nicht nur C-Klasse oder T-Modelle. Einen Boom gibt es auch bei den Kompakten zu verzeichnen. Doch bis zur erneuten Nummer Eins in der Welt als Premiumhersteller müssen die Verantwortlichen noch einen ziemlich langen Atem haben. Den Atem von Audi und BMW wird man dabei aber stets im Nacken spüren. Was Daimler mit SUV-GLS, Roadster SLC und neuer E-Klasse in 2016 draufhat, versteckt sich noch unter der Glaskugel. Der Premiumanspruch aber dürfte sich freuen und weiteren Aufwind bekommen. Die Händler waren ebenfalls zufrieden. Ihre Auftragsbücher waren mit rund 2,9 Millionen Kundenaufträgen 2015 gut gefüllt.

Das waren sie …
… die weltweit zehn größten Autohersteller, die 2015 um die Plätze im internationalen Ranking kämpften. Für den deutschen Markt wird 2016, nach vorsichtigen Schätzungen, mit rund 3,2 Millionen Neuzulassungen gerechnet. Fortsetzen werde sich jedoch der Trend im Flottengeschäft, die privaten Zulassungen werden sich weiter hinten an stellen müssen. Und wie geht es weiter bei den Gebrauchten? Experten rechnen mit einem Volumen von rund 7,4 Millionen Besitzumschreibungen im laufenden Jahr.

Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder!

Acceptable file types: doc,docx,pdf,txt,gif,jpg,jpeg,png.
Maximum file size: 1mb.
Back to top